Nationalhymne

 

 

Trittst    im

Morgenrot

d  a  h  e  r,

seh`ich dich

im Strahlen-

meer,  dich, du  Hocherhabener,  Herr-

licher!      Wenn    der   Alpenfirn   sich

 rötet,    betet,   freie  Schweizer,  betet!

Eure   fromme   Seele   ahnt   Gott   im

h  e  h  r  e  n

Vaterland

Gott, den

Herrn, im

h e h r e n

Vaterland.

 

 

 

Kommst im

Abenglühn

daher, find`

ich dich im

Sternenheer

dich, du Menschenfreundlicher, Lieb-

ender! In des Himmels lichten Räumen

kann ich froh und selig träumen! Denn

die fromme Seele ahnt Gott im hehren

Vaterland,

Gott,  den

Herrn, im

h e h r e n

Vaterland.

 

 

 

Ziehst  im

Nebelflor

d a h e r ,

such`  ich

d i c h  im

Wolkenmeer,  dich,  du  Unergründ-

licher, ewiger! Aus dem grauen Luft-

gebilde tritt die Sonne klar und milde.

und  die  fromme  Seele ahnt Gott im

h e h r e n

Vaterland,

Gott,  den

Herrn, im

h e h r e n

Vaterland

 

 

 

Fährst  im

w i l d e n

S t u r m

d a h e r,

bist    du

selbst uns

Hort und Wehr, du, allmächtig Waltender,

Rettender!  In Gewitternacht  und Grauen

lasst  uns   kindlich ihm vertrauen!  Ja, die

fromme   Seele    ahnt,  Gott   im   hehren

Vaterland

Gott, den

Herrn,  im

h e h r e n

Vaterland.